Kur- und Thermalbad in Bad Zalakaros

Seinen Aufstieg zu einem der bedeutensten Kurbäder in Ungarn hat Bad Zalakaros seinen Thermal- und Heilquellen zu verdanken- und einem Zufall. Im Jahr 1962 fanden hier Probebohrungen statt, weil man im vulkanischen Untergrund Ölvorkommen vermutete. Statt des schwarzen Goldes beförderte das geologische Experiment jedoch einen anderen Schatz an die Oberfläche: Aus zweitausend Meter Tiefe schoss 96°C heißes Wasser hervor, die heißeste bis dato in Europa entdeckte Heilwasserquelle. Chemische Analysen bestätigten rasch den großen Wert der Quelle für die Gesundheit. Das Wasser ist reich an diversen medizinisch wirksamen Mineralsalzen. Neben Natrium, Kalium und Jod- sowie Bromsalzen sind das in erster Linie Schwefelsalze, weshalb das Heilwasser auch zur Gruppe der schwefligen Thermalwasser zählt.

Nachdem die Bedeutung des Fundes offensichtlich war, bauten die Verantwortlichen der Stadt 1965 ein Bad mit Thermal- und Kinderbecken, dem wenige Jahre später ein Sportbecken folgte. Der große Erfolg des Thermalbads ermögliche kontinuierliche Erweiterungen und Verbesserungen des Angebots. Ein Hallenbad mit Behandlungsräumen folgte Mitte der siebziger Jahre, seit Ende des Jahrzehnts darf die Besitzerin der Einrichtung, eine Aktiengesellschaft, das Bad als Heilbad bewerben.

Heute erfüllt das Thermalbad höchste Ansprüche an einen modernen Kurbetrieb. Die Ärzte in den zwei Kurzentren behandeln u.a. Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, neurologische Krankheitsbilder, Erkrankungen des Zahnbetts, Dermatologische Krankheiten, gynäkologische und urologische Erkrankungen, gastro-enterologische Krankheitsbilder, sowie Traumata nach Unfällen. Heilwasser-, Wellen- und Multifunktionsbecken, Angebote für Kinder, Familien und Paare ergänzen heute das Programm eines modernen Kur- und Erlebnisbades für alle Generationen.


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