Iontophorese

Zu dem großen Feld der Elektrotherapien gehört die Iontophorese. Hier macht sich die Medizin ein physikalisches Phänomen zunutze: Ionisierten Medikamente (d.h., deren Bestandteile eine elektrische Ladung besitzen) werden von der Haut leichter absorbiert und gelangen unter Zuhilfenahme eines schwachen elektrischen Gleichstroms leichter an die von Krankheiten betroffenen Stellen, in der Regel den Gelenken.

Der Patient liegt im Wannenbad und das Medikament ist im Wasser gelöst (beispielsweise Entzündungshemmer oder Schmerzmittel). Nun wird der schwache elektrische Gleichstrom bis zu einer maximalen Spannung von 60V aufgedreht, erreicht die Maximalspannung, um dann zum Ende der Behandlung wieder auf 0V heruntergeregelt zu werden.
Indikationen für eine Iontophorese sind die rheumatoide Arthritis, diverse Gelenkbeschwerden wie Gelenkverschleiß/ Arthrose, aber auch diverse Hauterkrankungen oder krankhaftes Schwitzen.

Wie auch bei anderen Elektrotherapien sind eine Reihe von Erkrankungen kontraindiziert. So dürfen beispielsweise Patienten mit einem Herzschrittmacher nicht mit der beschriebenen Form der Iontophorese behandelt werden. Sind Metallplatten infolge eines Unfalls in den Armen oder Beinen implantiert, ist von einer Leitungswasser-Iontophorese ebenfalls abzusehen. Ihr behandelnder Arzt wird Sie gründlich über die Wirksamkeit, Indikationen und Kontraindikationen aufklären.


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