Weichteilrheumatismus (Fibromyalgie)

Weichteilrheumatismus ist ein von Laien benutzter Sammelbegriff, bei dem vielfältige Symptome auftreten können, nur eben nicht wie beim Gelenksrheumatismus an den „harten“ Gewebestrukturen wie Knorpel, Gelenke, Knochen oder Wirbelkörper, sondern an den „weichen“ Geweben, z.B. Muskeln, Bänder oder dem Unterhautfettgewebe. Ein genauerer, wenn auch sehr viel allgemeinerer Begriff ist Fibromyalgie. Beide Begriffe sind jedoch nicht gleichzusetzen. Bei den Krankheitsbildern, die unter Fibromyalgie fallen, treten eine Vielzahl von Symptomen auf. Es werden bis zu 150 Krankheitsmerkmale und 18 Druck/-Schmerzpunkte unterschieden. Dazu zählen Schmerzpunkte am Nackenmuskelansatz, der Schulter- und Gesäßmuskulatur, am Ellenbogen und viele andere mehr. Reagiert der Patient auf Druck durch Schmerz an mindestens elf definierten Punkten, kann die Diagnose Fibromyalgie lauten. Außerhalb des Bewegungsapparates können u.a. auch folgende Symptomen beobachtet werden: Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, kalte Hände oder Füße, Schwitzen der Hände, Kreislaufbeschwerden mit Schwindel, Herzrhythmusstörungen und andere mehr.  Die Ursachen der Krankheit sind noch nahezu unbekannt. Diskutiert werden eine Vielzahl von krankheitsverursachenden Aspekten wie die Störung schmerzverarbeitender Systeme, ein niedriger Cortisolspiegel, dem eine Funktionsstörung der Nebenniere zugrunde liegen kann, erbliche Ursachen (genetische Disposition), psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Veränderungen im Immunsystem.

Diagnose einer Fibromyalgie

Bei der Fülle an Symptomen ist es für eine effektive Therapie besonders wichtig, die Erkrankung gegen andere Krankheitsbilder abzugrenzen, die eine gleiche oder ähnliche Symptomatik zeigen. Dazu zählen beispielsweise viral oder bakteriell verursachte Erkrankungen (Ebstein-Barr, Borreliose) bzw. entzündliche Muskelerkrankungen. Aus diesem Grund zählen zahlreiche Test zur Differentialdiagnostik, aber auch die Testung der erwähnten Schmerzpunkte, labormedizinische Untersuchungen von Blut und Urin, Röntgen und andere bildgebende Verfahren.

Therapie der Fibromyalgie

Aufgrund der Beteilung depressiver Krankheitsbilder an der Krankheit werden Antidepressiva in Verbindung mit speziellen Schmerzmitteln verordnet. Eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten (vegetarische / vegane Ernährung) kann in manchen Fällen für Erleichterung sorgen. Auch so genannte aktivierende Therapieformen wie Massagen, Krankengymnastik oder Bäder, vor allem hydroelektrische Bäder kommen zur Linderung zur Anwendung.

THERAPIEN IN BAD ZALAKAROS

Die Kurabteilungen bzw. die Kurärzte von Bad Zalakaros verfügen über große Erfahrungen  in der Therapie von chronisch-entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, dazu von Beschwerden des peripheren Nervensystems sowie chronischen gynäkologischen Krankheitsbildern. Die Behandlungen bewirken große Erfolge bei der Schmerzlinderung und Mobilisierung der Patienten. 

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