Sklerodermie

Die Sklerodermie gehört zur großen Gruppe der Autoimmunkrankheiten, genauer gesagt zu den Kollagenosen, den autoimmunen Bindegewebskrankheiten. Die Erkrankung ist selten, lediglich zwei Neuerkrankungen kommen auf 100.000 Einwohner/Jahr. Frauen sind um den Faktor vier häufiger betroffen als Männer. Die Ursachen für die Sklerodermie sind weitgehend unbekannt, genetische Faktoren werden diskutiert, ebenso ein Zusammenhang zu bestimmten Krebsarten.

Symptome und Verlauf

Die Krankheit zeigt sich zunächst schmerzlos. Wie ihr Name nahelegt („verhärtete Haut“) geht sie mit einer Verhärtung der Epidermis einher. Da die Krankheit sich sehr unterschiedlich entwickeln kann und verschiedene Ausbildungen existieren, können neben der Haut auch verschiedene andere Organe betroffen sein (systemische Sklerodermie). Die Verhärtungen bewirken eine Starrheit der Hände (Krallenhände) sowie des Gesichts, dass maskenhaft erscheint. Dazu kommen Ödeme und - je nach Ausformung - weitere Symptome. Neben dem Bindegewebe der Haut sind die Gewebe von Lunge, Nieren, Speiseröhre und Herzen gefährdet.

Diagnose

Eine eindeutige Diagnose lässt sich mit labormedizinischen Methoden führen. Dabei wird nach bestimmten Antikörpern gesucht. Liegt der Verdacht auf eine systemische Sklerodermie nahe, veranlasst der untersuchende Arzt verschiedene weitere Tests wie Lungenfunktionstest, Biopsien des betroffenen Bindegewebes und Tomografien.

Therapie

Die Sklerodermie ist nachdem derzeitigen Stand der Medizin nicht heilbar; ihr Verlauf kann jedoch verzögert bzw. zum Stillstand gebracht werden. Maßgeblich sind medikamentöse Verfahren, die auch bei anderen Autoimmunkrankheiten wie beispielsweise dem Rheuma eingesetzt werden. Verfahren wie die Knochenmarkstransplantation werden erprobt, daneben sind diverse Methoden, mit denen die Ärzte der Kurabteilungen in Bad Zalakaros gute Erfahrungen besitzen, wichtig. Dazu zählt die Mobilisierung der Patienten durch Krankengymnastik, und Heilmassagen.

THERAPIEN IN BAD ZALAKAROS

Die Kurabteilungen bzw. die Kurärzte von Bad Zalakaros verfügen über große Erfahrungen  in der Therapie von chronisch-entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, dazu von Beschwerden des peripheren Nervensystems sowie chronischen gynäkologischen Krankheitsbildern. Die Behandlungen bewirken große Erfolge bei der Schmerzlinderung und Mobilisierung der Patienten. 

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