Sjögren-Syndrom

Beim Sjögren-Syndrom handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Wie bei anderen rheumatischen Krankheitsbildern greift die körpereigene Immunabwehr bestimmte Zelltypen des Organismus an, in diesem Fall das Bindegewebe, weshalb das Syndrom zu den Kollagenosen zählt. Zu den typischen Symptomen zählen die Trockenheit des Mundes, das Versiegen der Tränenflüssigkeit und die Austrocknung der Nasenschleimhaut aufgrund von Entzündungen. Weiterhin können die Ohrspeicheldrüsen anschwellen, Gelenkschmerzen stellen sich ein. Durch die Verengung von Gefäßen kommt es zur Fehldurchblutung an den Händen und zu schmerzenden Fingern. Die fehlende Sekretion im Mund macht die Zähne anfällig gegen Karies. Selten werden die inneren Organe wie Leber, Niere und Lunge mitbetroffen.
An der Krankheit leiden vornehmlich Frauen jenseits der Wechseljahre. Das Syndrom (primäres Sjögren-Syndrom) kann alleine oder im Verbund mit anderen Erkrankungen auftreten. Im letzteren Fall sprechen wir vom sekundären Sjögren-Syndrom, das beispielsweise mit der rheumatoiden Arthritis vergesellschaftet ist.

Diagnose des Sjögren-Syndroms

Der Arzt wird bei Verdacht auf das Sjörgren-Symptom immer die Menge der Sekrete (Speichel, Tränenflüssigkeit) messen. Verschiedene Verfahren geben ein genaues Bild von der Entzündung der beteiligten Drüsen. Mit labormedizinischen Methoden bestimmt der Diagnostiker die typischen Marker der rheumatischen Erkrankung (Rheuma-Faktoren).  Um ganz sicher zu gehen und um andere Erkrankungen auszuschließen, gibt die Untersuchung einer kleinen Gewebeprobe der Speicheldrüse aus der Innenseite der Unterlippe letzte Sicherheit.

Therapie des Sjögren-Syndroms

Ursächlich kann man das Syndrom nicht behandeln. Wie bei den anderen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises stehen diverse Medikamente zur Linderung der Symptome bereit. Dazu zählen beispielsweise Entzündungshemmer und andere Pharmazeutika, die speziell bei rheumatoider Arthritis eingesetzt werden. Die fehlenden Sekrete wie Tränenflüssigkeit oder Speichel können durch künstliche Präparate ersetzt werden. Dazu ist es wichtig, dass der Patient sich vor trockener Luft schützt, ausreichend trinkt und Öle zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut verwendet.

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