Polymyalgia rheumatica

Unter Polymyalgia rheumatica verstehen Mediziner einen rheumatisch bedingten Muskelschmerz, der verschiedene Muskelgruppen betrifft. Als Ursache wird eine Autoimmunkrankheit angenommen, deshalb zählt die Erkrankung zum rheumatischen Formenkreis. Betroffen sind in der Regel ältere Menschen ab dem sechzigsten Lebensjahr, Frauen erkranken etwas häufiger als Männer. Die Krankheit beeinträchtigt meist die Schulter- und Beckengürtelmuskulatur, sowie die Nackenmuskeln, die Oberschenkel und die Oberarme. In diesen Körperregionen tritt morgens ein erheblicher akuter, beidseitiger Schmerz auf. Dieses Symptom geht mit starker Steifigkeit einher, die unbehandelt bis zur Bewegungslosigkeit führt. Beim Blutbild zeigen sich starke Entzündungszeichen, die von einer Entzündung oft mehrerer großer Gefäße herrühren.

So erkennt der Arzt die Polymyalgia rheumatica

Ein wichtiges diagnostisches Mittel ist, wie bei anderen Erkrankungen auch, die lückenlose Erhebung der Anamnese (Krankengeschichte). Das erwähnte Blutbild zeigt deutliche Entzündungszeichen, die Blutsenkungsgeschwindigkeit – eine natürliche Reaktion des Blutes – ist stark erhöht. Eine Biopsie (Gewebeentnahme) aus der Schläfenarterie ist meist aufschlussreich, da sich diese Arterie bei der Erkrankung häufig entzündet. Auch eine Muskelbiopsie kann aufschlussreich sein. Der behandelnde Arzt wird auf Polymyalgia rheumatica erkennen, wenn drei und mehr Krankheitszeichen auftauchen. Dazu gehören das Alter des Patienten, das plötzliche und heftige Auftreten der Schmerzen, die morgendliche Steifigkeit, Gewichtsverlust und andere mehr.

Therapie der Polymyalgia rheumatica

Zur Akuttherapie werden heute Kortisone verwendet, nach deren Gabe die Krankheitszeichen vergleichsweise schnell verschwinden. In der Langzeittherapie werden moderne Antirheumatika gegeben. Neben der medikamentöse Therapie sind physiotherapeutische Maßnahmen sinnvoll. Sie wirken gegen die Schmerzen und die Steifigkeit. Dazu zählen vielfältige Anwendungen, die in den Kurabteilungen von Bad Zalakaros verordnet werden: Krankengymnastik, Massagen, Wärme- und Kälte-Therapie sowie die verschiedenen Formen der Elektrotherapie.

THERAPIEN IN BAD ZALAKAROS

Die Kurabteilungen bzw. die Kurärzte von Bad Zalakaros verfügen über große Erfahrungen  in der Therapie von chronisch-entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, dazu von Beschwerden des peripheren Nervensystems sowie chronischen gynäkologischen Krankheitsbildern. Die Behandlungen bewirken große Erfolge bei der Schmerzlinderung und Mobilisierung der Patienten. Speziell zu den Anwendungen bei Polymyalgia rheumatica lesen Sie bitte unter Heilgymnastik, Heilmassagen und Elektrotherapie weiter.

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