Lupus erythematodes

Auch der Lupus zählt wie andere rheumatische Erkrankungen zur großen Gruppe der Autoimmunkrankheiten, bei denen sich das Immunsystem des Körpers nicht nur gegen schädliche Eindringlinge wie Viren wendet, sondern eigene Strukturen angreift. Im Fall eines so genannten Systemischen Lupus erythematodes können alle möglichen Gewebeformen Haut, Schleimhäute, Haar, Blutgefäße, Augen, Gelenke und Muskeln, Nieren, Verdauungssystem/Bauchfell, Lunge/Rippenfell, Herz und Gehirn betroffen sein.

Wie andere rheumatische Erkrankungen tritt auch der Lupus in Schüben auf. Jüngere Frauen erkranken häufiger als Männer. Charakteristisch für das Krankheitsbild ist eine Hautveränderung bzw. Rötung, die sich über die Wangen und Nase zieht, das Schmetterlingserythem (erythema = Röte). Sie hat der Erkrankung den Beinamen Schmetterlingsflechte eingetragen.

Lupus erythematodes tritt in so vielen Erscheinungsformen auf, dass der Platz hier nicht reicht, um die vielen unterschiedlichen Symptome einzugehen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Kutanem Lupus erythematodes (CLE), der meist nur die Haut betrifft und Systemischem Lupus erythematodes (SLE), der nahezu alle Organe und Gewebe des Körpers befallen kann. Da verschiedene Faktoren einen Schub auslösen oder verstärken können, sollten sich die Patienten – soweit es möglich ist – diesen Einflüssen so wenig wie möglich aussetzen: Sonne, starke Lichteinstrahlung, Stress, Rauchen, bestimmte Medikamente. Auch ein zu niedriger Vitamin D-Spiegel kann krankheitsauslösend sein. Befällt der Lupus Muskeln und Gelenke, kann sich eine Gewebeschwäche bilden; auch Fehlstellungen der Extremitäten sind möglich.

Diagnose

Der behandelnde Arzt stellt die Diagnose anhand eines Katalogs, der elf einzelne Kriterien umfasst. Dazu zählen u.a. Gelenkschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Schmetterlingserythematom,  Blutarmut, Entzündungsreaktionen in unterschiedlichen Organen.

Therapie

Beim gegenwärtigen Stand der Medizin ist der Lupus nicht heilbar. Eine erste und wichtige Therapieempfehlung lautet, die Auslöser zu vermeiden (siehe oben). Daneben werden eine ganze Reihe unterschiedlicher Medikamente eingesetzt, darunter Cortison und immunsuppressive Medikamente. Neben den Pharmazeutika ist es wichtig, die Beweglichkeit der Patienten zu erhalten bzw. zu fördern. Deshalb gehört auch die Physiotherapie zu den wichtigen Behandlungsformen.

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