Gicht

Dieser Erkrankung liegt eine Stoffwechselstörung zugrunde, die wiederum auf einer Fehlfunktion der Niere fußt. Bei einem gesunden Menschen baut der Organismus das Purin (eine bestimmte Nukleinsäure) zu Harnsäure ab und scheidet diese Substanz über den Urin aus. Ist die Nierenfunktion gestört, bilden sich Harnsäurekristalle, die sich u.a. in den Gelenken ablagern und zu Knorpelschäden führen können. Noch folgenreicher ist jedoch die Schädigung der Niere, die eine Niereninsuffizienz zur Folge haben kann.  Die Erkrankung verläuft in Schüben, wobei heftige Gelenksschmerzen, Rötungen und Schwellungen der Gelenke sowie Fieber auftreten können. Wird die Gicht nicht behandelt, chronifiziert die Krankheit. Die kristallinen Ablagerungen deformieren die Gelenke, Nierensteine entstehen, ein völliges Nierenversagen steht am Ende des Prozesses. Da die Symptome der Erkrankung durch eine moderne medikamentöse Therapie gut in den Griff zu bekommen sind, tritt eine solch schwer wiegende Symptomatik heute sehr selten auf.

Diagnose der Gicht

Neben der klinischen Untersuchung sind labormedizinische Diagnoseverfahren geeignet, eine Gicht festzustellen. Dabei werden bestimmte Blutwerte herangezogen und der Harnsäurespiegel gemessen. Vor einem Gichtanfall steigt die Menge der Harnsäure im Blut. Außerdem sind ein Anstieg der Zahl der weißen Blutkörperchen sowie die Geschwindigkeit der Blutsenkung entscheidend.

Therapie der Gicht

Wie oben bereits beschrieben, stehen bei einem akuten Gichtanfall zahlreiche Medikamente, auch zur Unterdrückung des Schmerzes, zur Verfügung. Da eine Störung des Purin-Stoffwechsels die Ursache der Gicht ist, gilt es für den Patienten, möglichst wenig purinhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, weshalb eine spezielle Diät notwendig ist. Diverse physikalische Therapienformen wie beispielsweise Elektrotherapie, Behandlung mittels Wärme bzw. Kälte, spezielle Massagen und Krankengymnastik erhalten die Beweglichkeit der Gelenke und wirken effektiv gegen den Schmerz.

THERAPIEN IN BAD ZALAKAROS

Die Kurabteilungen bzw. die Kurärzte von Bad Zalakaros verfügen über große Erfahrungen  in der Therapie von chronisch-entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, dazu von Beschwerden des peripheren Nervensystems sowie chronischen gynäkologischen Krankheitsbildern. Die Behandlungen bewirken große Erfolge bei der Schmerzlinderung und Mobilisierung der Patienten. Speziell zu den Anwendungen bei Gicht lesen Sie bitte unter Packungen und Heil- bzw. Krankengymnastik weiter.

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