Eine kurze Geschichte der Blumenstadt Zalakaros

Bad Zalakaros ist in mancher Hinsicht bemerkenswert. Als kleinste Stadt Ungarns zieht die Stadt Jahr für Jahr 750.000 Badegäste an und verzeichnet 355.000 Übernachtungen. Dabei war der Ort lange Zeit in Vergessenheit geraten. Zwar wurde die Gemeinde bereits im Jahr 1254 urkundlich erwähnt und mittelalterliche Chronisten beschrieben immer wieder die wechselnden Besitzverhältnisse zwischen Klerus und Krone. Jedoch blieb Korus, so der ursprüngliche Name, ein recht unbedeutendes kleines Dorf in der Provinz nahe dem Balaton. Drei Faktoren sollten diese Tatsache ändern: Im 19. Jahrhundert wurden Teile der Sümpfe, die Bad Zalakaros umgeben hatten, trocken gelegt. So entstand weiteres Land für Weinbau und Obstanbau. Die Erträge stiegen, der Wohlstand wuchs. Dazu kam im gleichen Jahrhundert der Anschluss an das ungarische Eisenbahnnetz. Beide Aspekte sollten einen positiven Einfluss auf die Einwohnerzahl haben, die langsam, aber kontinuierlich stieg. Jedoch stagnierte die Entwicklung in den Zwanziger und Dreißiger Jahren, bis Geologen 1962 bei Probebohrungen auf die heißen Quellen stießen, die einen neuerlichen Aufschwung des Dorfes Zalakaros brachte. Das Heilbad, das ab 1965 entstand, wurde kontinuierlich ausgebaut und begründete den hervorragenden Ruf von Zalakaros als Kurort. Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Aufschwung durch die Verleihung der Stadtrechte 1997. In Bad Zalakaros leben Stand heute (2015) knapp 2.000 Einwohner auf 17 km2. Ihre Lage unweit des Balaton, gut angebunden durch Straße, Schiene und Flughafen, die schönen Hotels mit ihren kompetenten Kurabteilungen und – nicht zuletzt – dem modernen Heilbad mit Therapiezentrum legen die Grundlage für eine glänzende Zukunft der Blumenstadt Bad Zalakaros.


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